Weiterbildung

Betreuungspädagoge*in

Sie arbeiten gern mit Kindern und Jugendlichen? Als Betreuungspädagoge*in können Sie Kinder und Jugendliche zum Spielen und bei Beschäftigungen anleiten, Streit schlichten, Konfliktlösungen aufzeigen sowie das Fachpersonal bei Ausflügen verstärken. Sie übernehmen somit betreuende und ordnende Arbeiten in Kinder- und Jugendeinrichtungen. Seien Sie startklar für eine "bunte" Tätigkeit!


Pädagogik ist mehr...

...als nur auf junge Menschen "aufzupassen". Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen in Kinder- und Jugendeinrichtungen fördern, entwickeln und erziehen junge Menschen in einer Phase ihres Lebens, in der sie möglichst viel lernen sollten: z. B. Sprache, Sozialverhalten, Schlüsselkompetenzen, Motorik etc. Hier können Betreuungspädagogen*innen unterstützen und einfache Betreuungsaufgaben sowie ordnende Arbeiten übernehmen. Sie können Kinder und Jugendliche zum Spielen und bei Beschäftigungen anleiten, Streit schlichten, Konfliktlösungen aufzeigen sowie das Fachpersonal bei Ausflügen verstärken. Bei Bedarf helfen sie den Kindern und Jugendlichen auch bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden und unterstützen das Fachpersonal bei der Aufsicht zu den Mahlzeiten.

Entsprechend vielschichtig sind die Lernfelder, die angehende Betreuungspädagogen*innen in ihrer Qualifizierung durchlaufen. Das Angebot umfasst Inhalte aus berufsspezifischen und übergreifenden Lernfeldern (theoretischer Teil) sowie eine betriebliche Erprobung (praktischer Teil).

Inhalt

Berufsspezifische Lernfelder (420 Unterrichtseinheiten)

  • Kenntnisse der Grundpflege
  • Hygiene
  • Kooperation und Teamarbeit mit Förderschulen, Lehrkräften und anderem Fachpersonal
  • Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kulturellen und sozialen Leben
  • Dokumentation und Planung von Handlungsabläufen und zielgruppenspezifischen Betreuungsangeboten

Übergreifende Lernfelder (252 Unterrichtseinheiten)

  • erziehungswissenschaftliche Grundlagen
  • psychologische Grundlagen, insbesondere Lernpsychologie
  • Planung von Angeboten – Theorie und Praxis
  • bewegungspädagogisches Wissen
  • Sprache und Sprachentwicklung
  • Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Musik und Kunst

Betriebliche Erprobung (336 Unterrichtseinheiten, 2 Monate) in

  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Ganztagsbetreuung in integrativen Schulen
  • Förderschulen
  • Behindertenwerkstätten
  • Heime oder sonstige heilerziehungspflegerische Bereiche
  • Familienhilfe
  • Freizeitpädagogischen Einrichtungen mit behinderten Kindern und Jugendlichen
  • Schulassistenz/Integrationshilfe

Voraussetzungen

Für die Teilnahme ist die sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift von Vorteil; Fremdsprachenkenntnisse sind erwünscht. Darüber hinaus sind gute Softskills erforderlich: Empathie, Stressresistenz, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit. Interesse an der Arbeit mit (behinderten) Kindern und Jugendlichen ist vorausgesetzt.

Zielgruppe

  • Personen mit einem einwandfreien erweiterten Führungszeugnis (bei Vorlage nicht älter als 3 Monate), die gern in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig sein wollen und eine gute (auch körperliche) Belastbarkeit mitbringen
  • Nachweis des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 (HSA 10)

Zertifikate
- Trägerzertifikat